Bogensport

Die Nutzung von Pfeil und Bogen ist fast so alt wie die Menschheit und fasziniert noch heute viele Menschen. Kaum jemand hat in der Kindheit nicht mit „Flitzebogen“ Stäbchen fliegen lassen.
Das heutige, sportliche Bogenschießen hat technisch nur noch wenig mit den Anfängen zu tun - geblieben ist die Faszination. Moderne Sportbögen sind technisch ausgereift und der Bewegungsablauf anspruchsvoll und wird nicht selten unterschätzt.

 

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Ansprechpartner / Trainer

 

Abteilungsleiterin:
Michaela Schwarzer
Tel.: 01525 411 9621

Sportleiter:
Florian Dittewich
Tel.: 0157 8262 2230

Trainingsort / Anfahrtskizze

Sommer
Bogenplatz
neben der Schreinerei T2

Winter
Schulturnhalle:
Samstag 14.00 - 19.00 Uhr
Gemeindehalle:
Mo. und Mi. 17.30 - 20.00 Uhr

Sonstiges

Schnupperschießen bitte nur nach vorheriger Anmeldung!

Wer es mal ausprobieren möchte, wendet sich an:
- Abteilungsleiterin Michaela Schwarzer
   01525 411 9621

- Sportwart Florian Dittewich
    0157 8262 2230

 Presseberichte:

Hahnheim / Váralja - Die Partnerschaft lebt

Die seit nunmehr neunzehn Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der ungarischen Gemeinde Váralja und dem rheinhessischen Hahnheim wird seit zwei Jahren durch ein weiteres Highlight intensiviert. Nachdem die Ungarn bei ihrem letzten Besuch in Hahnheim 2016 bei einem Bogenevent der Bogenabteilung des SC-Hahnheim ihren Spaß am Bogensport entdeckten, veranstalteten die Aktiven beider Gruppen während dem Besuch der Hahnheimer in Váralja 2017 prompt einen Bogenwettbewerb, der sowohl emotional als auch sportlich zu einem Highlight der Reise avancierte.

Vor dem Hintergrund, dass beim bevorstehenden Besuch der Ungarn in Hahnheim wieder ein Bogenwettbewerb stattfinden wird, reisten drei der aktiven Bogenschützen nun gemeinsam mit Roland Elter (Vors. des Partnerschafts-Vereins) nach Váralja, um gemeinsam mit ungarischen Bogensportlern den wohl bekanntesten Bogenbauer Ungarns zu besuchen um dort ggf. auch einen der berühmten Reiterbögen zu erwerben.

Die Gastfreundschaft, die die Vier dort erleben durften war wieder gigantisch. Untergebracht in einem eigens für Besucher der Gemeinde Váralja errichteten Gästehaus – mitten im Wald – erlebten sie „Vollzeitbetreuung“ vom Frühstück bis zum Abendbrot.

Der Besuch der Bogen-Manufaktur KASSAI in Kaposmérő/Ungarn war für die überzeugten Bogensportler natürlich eines der Kernelemente der Reise. Aus einer Auswahl von etwa siebenhundert Bögen fiel es den Sportlern nicht unbedingt leicht den für sie geeignetsten Bogen zu finden – gelang aber dann doch! Bei Fachgesprächen mit den Angestellten der Manufaktur konnten die unterschiedlichen Ansätze im Bogenbau der verschiedenen Völker erörtert und ausgetauscht werden.

Ausgerüstet mit neuen Bögen, konnte nun beim anschließenden Training mit dem Bogenteam aus Váralja die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Unter Anleitung des Lizenztrainers Florian Dittewich und dem „alten Haudegen“ Karl Jungblut, wurden die Grundlagen des Bogensports vermittelt und praktisch geübt.

Mit einem gemütlichen Grillabend, bei dem sowohl die Trainingspläne einerseits und die Regeln für den nächsten Wettbewerb andererseits abgestimmt wurden, fand der Besuch einen harmonischen Abschluss.
 

 


 


Frühstück auf der Veranda


Training mit Reiterbögen

Bogensportler trotzen starkem Regen

Sechs Landesmeister nach Hahnheim

Manchmal muss man wasserfest sein, wenn man bei Bogenwettbewerben erfolgreich sein will. Das mussten die Teilnehmer der Landesmeisterschaften des Bogensport-Verbandes Rheinland-Pfalz (BSV-RP) beweisen, als sie am Sonntag in Wachenheim antraten. Meisterschaftsrunde bedeutet beim BSV-RP nach wie vor, je sechsunddreißig Pfeile auf vier verschiedenen Distanzen von 90m (bei den Herren) bis zu 30m.

Die ersten beiden Distanzen konnten die etwa sechzig Starter noch bei guten Wetter über die Bühne bringen. Schon während der anschließenden Pause begann dann aber ein Regen, der den Namen wirklich verdiente. Umgangssprachlich ausgedrückt, schüttete es wie aus Kübeln, was aber einen richtigen Sportler nicht davon abhalten sollte, den Wettbewerb konsequent durchzuziehen.

Trotz dieser Widrigkeiten konnten die acht Hahnheimer Sportler sich mit ihren Leistungen durchaus sehen lassen. Bei den Recurve-Schützen konnten Lisa Dettweiler (Anfänger U20) und Jonas Dettweiler (U20) jeweils den Titel des Landesmeisters sichern. Martin Lischka (Herren) und Niels Schalenberg (U17) errangen die Plätze zwei und drei.

Die Compound-Schützen konnten hier sogar noch „einen drauf legen“. Hier sicherte sich Pascal Schwarzer (U14) nicht nur den Titel, sondern schaffte auch noch einen neuen Landes- und Bundesrekord. Auch Michaela Schwarzer (Ü40) stand ihrem Sohn nicht nach und erkämpfte sich neben dem Titel auch einen neuen Landesrekord. Außerdem trugen sich Doris Jungblut (Ü60) und Florian Dittewich (Herren) auf Platz eins ein.

 

 


v.l.: Niels Schalenberg, Pascal Schwarzer, Jonas Dettweiler, Florian Dittewich, Michaela Schwarzer, Doris Jungblut, Martin Lischka und Lisa Dettweiler

Wieder Deutscher Meister aus Hahnheim

Pascal Schwarzer erringt weiteren Meistertitel im Bogensport

Neun Sportler des SC-Hahnheim hatten die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften des Deutschen Bogensport-Verbandes geschafft und reisten am Freitag zum Austragungsort nach Bielefeld.

Am Samstag-Vormittag stiegen die Jugendlichen und Damen der Compoundklasse mit je zwei Mal dreißig Pfeile auf achtzehn Meter in den Wettbewerb ein und da gab´s gleich das Highlight aus Hahnheimer Sicht. Neben Michaela Schwarzer (Ü40), die sich Platz sechs erkämpfen konnte und Florian Dittewich (Herren), der mit neuer persönlicher Bestleistung einen hervorragenden sechsten Rang erreichte, siegte Pascal Schwarzer mit deutlichem Vorsprung und holte sich den nächsten Meistertitel. Dabei sei erwähnt, dass das für den jungen Mann mit seinen vierzehn Lenzen schon seine fünfte Medaille bei Deutschen Meisterschaften ist!

Daneben können sich aber sowohl Daniel Kiemes (U17), der bei seinem Debüt einen achtbaren zehnten Platz erringen konnte, Doris Jungblut (Ü60) mit ihrem fünften Rang und Karl Jungblut (Ü55) der im unteren Mittelfeld auf Rang siebzehn landete, durchaus sehen lassen.

Die am Sonntag startenden Recurveschützen konnten ebenfalls den Erwartungen entsprechen. Jonas Dettweiler (Junioren), ebenfalls DM-Debütant schrieb sich auf Platz acht ein und Kerstin Masch (Ü50) landete leider auf dem undankbaren vierten Platz. Dagegen konnte Steffen Masch sich mit einem Top- Ergebnis auf Rang acht kämpfen.

Insgesamt eine tolle Darstellung des SC-Hahnheim auf nationaler Ebene.

 



Hahnheimer Bogenschützen weiter erfolgreich

Gold und Silber gehen nach Hahnheim

Die Anforderungen waren selten so hoch, wie bei der Landesmeisterschaft des Pfälzer Sportschützenbund in Idar-Oberstein, bei der über zweihundert Starter um Titel und Platzierungen kämpften. Lediglich acht Sportschützen konnten qualifiziert an den Start gehen und wieder Titel nach Hahnheim holen.

Den Anfang machten am Samstag Elias Gagneur (Schüler Recurve) und Christoph Kissinger (Langbogen) mit den Plätzen sieben und fünf. Den zweiten Tag begannen die Compound-Schützen Florian Dittewich und Karl Jungblut, die sich am Ende auf den Plätzen dreizehn und zehn eintragen konnten.

Die Recurve-Schützen konnten dann am Nachmittag die wichtigen Erfolge einfahren. Neben Markus Lohrum (Herren), der den zwölften Platz erkämpfen konnte, errangen Kerstin Masch (Masters Damen) und Jonas Dettweiler (Jugend) jeweils die Silbermedaille. Für Steffen Masch lief es sogar so gut, dass er sich den Meistertitel in der Masters-Klasse sichern konnte.

 


v.l.:  Kerstin und Steffen Masch, Markus Lohrum, Florian Dittewich, Jonas Dettweiler und Karl Jungblut

Bogenschützen wieder erfolgreich bei Landesmeisterschaften

Zehn Meistertitel gehen nach Hahnheim

Es war die bisher größte Mannschaft, mit der die Hahnheimer Bogenschützen je bei Meisterschaften angetreten sind. Insgesamt achtzehn Schützen waren den Weg nach Worms angetreten, um in vierzehn unterschiedlichen Klassen um die Titel zu kämpfen. In ersten Linie ging es hier um eine mögliche Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld, die wohl auch einige geschafft haben.

So konnten bei den Recurve-Schützen sowohl Kerstin und Steffen Masch als auch Lisa und Jonas Dettweiler die Titel in ihren Altersklassen erringen. Elias Gagneur auf dem zweiten Platz, Niels Schalenberg auf dem dritten Rang, Maike Kiemes auf Platz drei sowie Martin Lischka und Markus Lohrum auf Platz fünf rundeten das Bild weiter ab.

Bei den Compound-Schützen sorgte Abteilungsleiterin Michaela Schwarzer zu Beginn des Schießens erst mal für einen Aufreger, indem sie einen gravierenden technischen Defekt an ihrem Bogen erlitt, der aber mit vereinten Kräften noch vor Ort repariert werden konnte. Im Verlauf des Wettbewerbes konnten sich dann Daniel Kiemes, Pascal Schwarzer, Florian Dittewich und Doris Jungblut die Meistertitel sichern. Michaela Schwarzer und Karl Jungblut fanden sich am Ende auf Platz drei und Frank Fessler auf dem undankbaren Platz vier wieder.

Statistisch vertraten die beiden Langbogenschützen Christoph Kissinger und Ivonne Kiemes die erfolgreichste Bogenklasse, weil beide den Meistertitel erringen konnten und damit für einen durchweg erfolgreichen Auftritt des Hahnheimer Teams sorgten.

 

Das Hahnheimer Team

 

 

Drei Titel und sieben Vize bei Kreismeisterschaften

Hahnheimer Bogenschützen erfolgreich gestartet

Mit fünfzehn Sportlern stellte der SC-Hahnheim wieder das größte Team bei den Kreismeisterschaften des Pfälzischen Sportschützenbundes in MZ-Bretzenheim.

Wenngleich die Kreismeisterschaften als der Einstieg in die Wintersaison gelten und damit einen gewissen Testcharakter haben, so sind doch alle Schützen daran interessiert sich hier für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften zu qualifizieren. Entsprechend waren dann auch die Erfolge an beiden Tagen.

So konnten sich Kerstin Masch (Recurve Masters) und Pascal Schwarzer (Compound Schüler) jeweils den Titel sichern. Zweite Plätze errangen Doris Jungblut (Compound Masters), Steffen Masch (Recurve Masters), Michaela Schwarzer (Compound), Florian Dittewich (Compound Herren), Jonas Dettweiler (Recurve Junioren) und Elias Gagneur (Recurve Schüler).Bei den Blankbogen-Schützen konnten sich Christoph Kissinger (Herren) ebenfalls den Titel sichern und Ivonne Kiemes (Jugend) erkämpfte sich den dritten Rang. In der Herrenklasse Recurve trugen sich Markus Lohrum und Martin Lischka auf die Plätze vier und sechs ein, und Niels Schalenberg (Jugend) erkämpfte sich Platz 3. In der Klasse Compound Masters erkämpften sich Karl Jungblut und Frank Fessler die Ränge vier und sechs.

Zu guter Letzt konnte die Compound-Mannschaft mit dem zweiten Platz noch einen silbrigen Abschluss schaffen. Insgesamt ein durchaus gelungener Start in die Hallensaison.

 

Das Hahnheimer Team

 

 

 

 

Elias Gagneur errang am ersten Turniertag
Platz 2

 

 Hahnheim siegt im Ländervergleich

Gelebte Partnerschaft mit neuem Highlight

Seit nunmehr achtzehn Jahren pflegen die Gemeinden Hahnheim und Váralja/Ungarn eine Partnerschaft, die den europäischen Gedanken - der heute gern Infrage gestellt wird - mit Leben füllt. Mittlerweile haben sich trotz Sprachschwierigkeiten und Entfernung hier Freundschaften gebildet, die weit über die jährlichen Besuche hinausgehen.

Nachdem beim letztjährigen Besuch der Ungarn in Hahnheim das angebotene Bogenevent mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, wuchs die Idee, beim nächsten Besuch in Váralja einen Bogenwettbewerb zwischen beiden Gemeinden zu veranstalten. Hierzu hatten die Ungarn keinen Aufwand gescheut und eine Halle in einem Mittelalter-Erlebnispark angemietet. In diesem Rahmen, unterstützt von reichlich Publikum traten zwei vierköpfige Teams gegeneinander an. Das ungarische Team klassisch mit dem berühmten ungarischen Reiterbogen gegen die deutschen Sportler mit dem europäischen Langbogen.

Die Tatsache, dass das Hahnheimer Team den Wettbewerb für sich entscheiden konnte, trat aber während des Besuches immer mehr in den Hintergrund. Allein der Wettbewerb von Bogensportlern unterschiedlicher Nationalitäten in einem harmonischen Umfeld und traumhaften Ambiente erzeugte bei allen Beteiligten das, was man den olympischen Gedanken nennt.

Hier haben sich wieder Menschen getroffen, die diese neugewonnen Kontakte auf sportlicher Ebene weiter pflegen werden, denn der nächste Besuch ist schon geplant.

 

 

Christoph Kissinger erringt Bronze-Medaille bei Deutschen Meisterschaften

In diesem Jahr hatten die Shadow-Bowhunter in Volkmarshausen die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften des Deutschen Bogensportverbandes im 3D übernommen und haben diese Aufgabe exzellent gemeistert. Über fünfhundert Schützen waren zu diesem Wettbewerb angereist.

Diese Variante des Bogensports ist der klassischen Bogenjagd nachempfunden, indem in einem quer durch Feld und Wald markierten Parcours unterschiedliche Tiere (in Lebensgröße aus Kunststoff) wie in freier Wildbahn in unterschiedlichen Entfernungen positioniert werden. Eine Sportart, die sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit erfreut.

Während Christoph Kissinger seine Qualifikation in der Herrenklasse Primitivbogen bei der Landesmeisterschaft wetterbedingt gerade so erreichen konnte, lief es bei dieser Meisterschaft von Anfang an recht gut. Nach dem ersten Tag, an dem die Schützen für achtundzwanzig Ziele je drei Pfeile nutzen durften, folgte am zweiten Tag der schwierigere Teil des Wettbewerbes. Hier mussten auf einem zweiten Parcours ebenfalls achtundzwanzig Ziele, aber mit je nur einem Pfeil, getroffen werden.

Letztendlich war es für den Schützen selbst etwas überraschend, dass er am Ende auf Platz drei die Bonze Medaille in Empfang nehmen konnte. Damit ist Kissinger nun der vierzehnte Schütze in den Reihen des SC-Hahnheim, der bei Deutschen Meisterschaften Edelmetall erringen konnte. 

 

 

Bronze für Pascal Schwarzer bei Deutschen Meisterschaften

Hahnheimer Bogenschütze wieder erfolgreich

Das brandenburgische Lindenberg war an diesem Wochenende der Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften der Jugend des DBSV. Wie auch in den letzten beiden Jahren konnte Pascal Schwarzer vom SC-Hahnheim sich wieder dazu qualifizieren und hatte in den letzten Wochen sein Trainingsprogramm nur auf diese Disziplinen abgestimmt. Grundsatz bei den Wettbewerben des Deutschen Bogensport-Verbandes, dass es immer über vier Distanzen geht, bedeutete für Schwarzer je 36 Pfeile auf 50, 40, 30 und 20m zu schießen.

Dabei werden je zwei Distanzen am Samstagnachmittag und zwei am Sonntagvormittag geschossen. Wenngleich die ersten beiden Distanzen für Pascal Schwarzer nicht ganz optimal liefen, fand er am zweiten Tag aber wieder so gut in den Wettbewerb, dass er sich am Ende die Bronzemedaille in der Klasse U14 erkämpfen konnte.